TrostReich e.V.

3.- Euro pro verkauften Weihnachtsbaum IKEA Oldenburg spendet 6.000 Euro an zwei Vereine aus Oldenburg

Foto: IKEA
von links nach rechts: Lea Böttcher (IKEA- Auszubildende für visuelles Marketing), Hille Ballin (Verein TrostReich), Angela Paradies (Verein Lichtblick) und
Einrichtungshauschef IKEA Lars Fritsch


Presseinformation 21.1.2020
IKEA Oldenburg spendet für einen guten Zweck:
Einrichtungshauschef Lars Fritsch überreicht am Dienstag, den 21.1.2019 um 9.30 Uhr, im IKEA Einrichtungshaus gleich zwei Spendenschecks: Jeweils 3.000 Euro gehen an TrostReich-Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. und an Lichtblick e.V..

Wir sagen herzlich DANKE!

Mit Waffeln Geld gesammelt!

Spendenschecks in Höhe von 2.000 Euro haben nun Martina Busch, Laura Mews und Verkaufsleiter Rainer Schmidt vom Möbelhaus Maschal in Altjührden an Dr. Klaus Raab vom ambulanten Hospizdiensts Wilhelmshaven-Friesland und Antje Möhrmann vom Verein „Trost-Reich“ aus Oldenburg übergeben. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen zu verschiedenen Anlässen einen Waffelstand aufgebaut. Dort wurden frisch gebackene Waffeln angeboten, die für die Kunden kostenlos waren. Wer wollte, durfte eine freiwillige Spende in eine dafür vorgesehene Dose werfen.
NWZ 21.12.2019

Wir sagen herzlich DANKE!

Gold – und Silberschmiede Innung unterstützt TrostReich

Mit großer Freude und Dankbarkeit durfte der Oldenburger Verein TrostReich am
16. Januar 2020 den Erlös der Verlosung in Höhe von 2.370 Euro als  Spende der Gold- und Silberschmiedeinnung in Empfang nehmen.

Bereits zum 19. Mal hat die Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland eine Gemeinschaftsausstellung veranstaltet und unterstützt den Oldenburger Verein TrostReich – Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche mit einer großzügigen Spende.

In Jahr 2019 stellten 11 Innungsmitglieder in gemütlichem Ambiente des Einrichtungshauses „Wohnen + Ideen“ im Herzen der Fußgängerzone Oldenburgs aus. Neben dem Nachwuchswettbewerb „aus Alt mach Neu“, zu dem 
26 Auszubildende und junge Gesellen ihre Arbeiten einreichten, hatte jeder Aussteller einen hergestellten Anhänger für die traditionelle Verlosung zur Verfügung gestellt.

Auf dem Bild: Vlnr. Thomas Kunke (Lehrlingswart), Andreas Speckmann (Obermeister), Citlali Bierbaum (Gesellin) von der Goldschmiede Thomas Rinke – Worpswede, Eckhard Stein (Präsident der Handwerkskammer Oldenburg), Linea-Marie Zech (4. Lehrjahr) von der Goldschmiede Falk in Bremen, Lotta Cohrs (2. Lehrjahr) von Tito aus Oldenburg, Hereza Rosa Schmidtke (1.Lehrjahr) von der Goldschmiede Dorte Peymann Schmuckstücke in Bremen 

von links nach rechts: Dirk Brauer (wohnen + ideen), Hille Ballin, Fred Epding (TrostReich e.V.), Andreas Speckmann (Obermeister der Goldschmiedeinnung)

„Mit Freude und großer Dankbarkeit konnten wir  am 16. Januar 2020 den Erlös dieser besonderen Aktion entgegennehmen. Auch mit dem Charityprojekt „Herzensperle“ , das es bereits seit 2013 gibt, stehen die Gold- und Silberschmiedebetriebe Oldenburg-Ostfriesland  fest an unserer Seite. Dafür gilt allen Beteiligten unser besonderer Dank.“

Hille Ballin

Wir sagen herzlich DANKE!

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“, mit Franz Kafka titelt die Oberschule Elsfleth die Broschüre zum Präventionsmarkt in Elsfleth

Beratende und präventiv arbeitende Einrichtungen aus dem Landkreis Wesermarsch und Oldenburg stellten ihr Informationsangebot vor.
Dabei waren unter anderem der Arbeitskreis Schulsozialarbeit, das Refugium Wesermarsch e.V., der Kinderschutzbund, die Caritas, die Polizei, die AWO, TrostReich e.V, die Kreisvolkshochschule, das CVJM, zentegra und viele mehr.

Von Ablenken, über Musik hören und Freunde treffen bis Zuhören…
das waren einige der Vorschläge, was sich Kinder und Jugendliche von Erwachsenen im Trauerprozess wünschen.“ Carolin de Witt , Ehrenamtliche im TrostReich



Artikel aus der NWZ online 21.1.2020
Jugendliche sollen den Problemen trotzen
Elsfleth Der Verein „TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche“ wird sich an diesem Dienstag, 21. Januar, auf dem Präventionsmarkt in der Oberschule in Elsfleth, Wurpstraße, vorstellen. Vormittags ist der Präventionsmarkt für die Schülerinnen und Schüler geöffnet, ab 14 Uhr sind alle weiteren Interessierten herzlich eingeladen. Vier Ehrenamtliche des Vereins werden die Arbeit erläutern und stehen für Fragen zur Verfügung. Die Schirmherrschaft hat Elsfleths Bürgermeisterin Brigitte Fuchs übernommen.

Majorel engagiert sich für eine starke Region – Spendenprojekt Winter 2019

Delmenhorst, 06. Dezember 2019 –
Neuer Name, gleiche Unternehmenskultur. In den letzten Jahren wurde es zur Tradition, dass die Betriebsstätte Delmenhorst der Arvato Direct Services Wilhelmshaven GmbH kurz vor Weihnachten an wohltätige Projekte spendet.
Anfang des Jahres wurde die Arvato Direct Services Wilhelmshaven GmbH zur Majorel Wilhelmshaven GmbH.
Doch auch mit neuem Namen möchte man die Region stärken, weshalb an dem Majorel Standort in Delmenhorst am 06.12.2019 Spendenchecks in Höhe von jeweils 750 € an zwei wohltätige Organisationen übergeben wurden. Zu den diesjährigen Empfängern gehören der Verein Trostreich sowie das Tierheim Oldenburg.

Auszüge aus der Pressemitteilung der Firma Majorel Wilhelmshaven GmbH
Auf dem Foto (von Adrian Welp erstellt) sind zu sehen (v.l.n.r.):
Natalie Dollheimer (Majorel), Hille Ballin (TrostReich), Dennis Schulz (TrostReich), Sabine Heßler (Majorel), Lisa Kopietz (Tierheim Oldenburg), Dominic Köppen (Tierheim Oldenburg), Julian Hauff (Mitarbeiter Majorel, der das Tierheim vorgeschlagen hat). Nicht auf dem Foto ist Sandra Reckemeyer von Majorel, die TrostReich für die Spende vorgeschlagen hat.

Besonders die Übergabe der Checks ist jedes Jahr wieder berührend. Dabei erhalten wir einen kurzen Eindruck vom Alltag und den Aufgaben der Organisationen. Wir sind beeindruckt von dem gemeinnützigen Einsatz und Engagement der beiden Vereine und freuen uns, eine kleine Unterstützung zu sein.“, so Sabine Heßler, Mitglied der Geschäftsleitung der Majorel Wilhelmshaven GmbH und Standortleiterin Delmenhorst.

Majorel Wilhelmshaven GmbH
Wir freuen uns sehr und bedanken uns herzlich für die Weihnachtsspende.

Kindergruppe- Kidsclub

Auch dieser Name der Gruppe wurde von den Kindern ausgesucht. In diesem Beitrag möchte wir Euch die Ehrenamtlichen dieser Gruppe ein wenig näher vorstellen.
In die Kindergruppe Kidsclub kommen 14-tägig 11 Kinder und 8 Familienangehörige.

Zwei Ehrenamtliche (Gesche und Winfried) stehen für die Angehörigenmoderation und 6 Ehrenamtliche für die Begleitung der Kinder zur Verfügung. Die Leitung der Gruppe hat Martina Wulf.

von links nach rechts: Martina, Dorle, Winfried, Gesche, Andreas, Angela, Thomas, Heike
Ehrenamtliche Mitarbeiter

Die Arbeit von TrostReich wird von rund 40 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen unterstützt, die sich vielfältig für unseren Verein TrostReich engagieren. Wer sind die Menschen, die sich mit Herz engagieren und ihre Zeit verschenken? Nehmen Sie sich die Zeit und lernen Sie uns kennen.

  • Dorle ist 68 Jahre alt, war von Beruf Kinderkrankenschwester und hat noch eine Ausbildung als Heilpraktikerin. „Ich habe einen Verein gesucht und TrostReich gefunden. Hier habe ich viele nette Leute kennengelernt und es ist schön, Kinder in ihrer Trauerarbeit zu helfen und zu unterstützen.“ Dorle engagiert sich in diesem Bereich der Trauerbegleitung seit nunmehr 3 Jahren. Zusätzlich ist Dorle auch Lese-Oma im Kindergarten.
  • Gesche ist 38 Jahre arbeitet als Lehrerin in einer Grundschule. In ihrer Freizeit liest und näht sie gern und besucht Konzerte. Im Bereich der Trauerbegleitung arbeitet Gesche seit 13 Jahren. Neben ihrer Arbeit in der Kindergruppe als Elternmoderatorin engagiert sich Gesche in verschiedenen Gremien des Vereins, im Ideenreich und in Gruppe Öffentlichkeitsarbeit und im erweiterten Vorstand.
  • Thomas (55 Jahre) engagiert sich seit 9 Jahren in einer der Kindergruppen. Alle 14 Tage fährt er von Steinfeld, Kreis Vechta, nach Oldenburg, um als Ehrenamtlicher trauernde Kinder zu begleiten. „Ich bekomme so viel von den Kindern zurück und es wird nicht nur geweint, sondern auch gelacht“, lautete seine Antwort, als er nach seiner Motivation für dieses schwierige und komplexe Thema „Trauerarbeit“ gefragt wurde. Da nehme er auch gerne die Zeit von jeweils einer Stunde Fahrt in Kauf.
  • Andreas ist 69 Jahre alt und von Beruf Mathematiker mit Erfahrungen im Bereich Forschung und Entwicklung. Seit Beginn der Rente vor vier Jahren ist Andreas sehr vielfältig ehrenamtlich unterwegs. Im TrostReich arbeitet Andreas in der Kinderbetreuung, Erwachsenenmoderation, in der Projektgruppe IdeenReich und in der Planungsgruppe Öffentlichkeitsarbeit. Zusätzlich erledigt Andreas alle Heimwerker- und Reparaturdienste auch im TrostReich. Andreas arbeitet beim Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg, engagiert sich bei der Jugend- und Familienhilfe Oldenburg und gibt Schachunterricht für Kinder.
  • „ Mein Hiersein würde ich als erfüllende Herausforderung beschreiben“, so lautet die  Antwort von Winfried zur Frage nach der Motivation für die Arbeit als Elternmoderator.
  • Angela ist 77 Jahre alt. Seit 4 Jahren unterstützt Angela Kinder und Jugendliche in ihrer Trauerarbeit. Aus meinem Freundeskreis wird mir häufig die Frage gestellt: „Wieso machst Du so eine traurige Arbeit?“ Meine Antwort: „Das Zusammensein mit den Kindern und Jugendlichen ist für mich eine belebende Erfahrung. Die Kinder genießen, trotz ihrer Trauer, in dieser ausgenommenen Zeit durch Stille und beim Basteln, Lesen, Erzählen, Spielen, Lachen und Toben ihre Lebendigkeit und Energie. Das steckt an und so entsteht ein liebevolles Miteinander“. Zusätzlich engagiert sich Angela an der Grundschule Haarentor und erteilt  Migrantenkinder erweiternden Deutschunterricht. Angela ist tätig als Supervisorin und ausgebildete Trauerbegleiterin.
  • Heike ist 58 Jahre und war in ihrer Berufstätigkeit Bankangestellte. Im TrostReich ist sie seit 2 Jahren. Sie arbeitet in der Kindergruppe mit und ist zusätzlich in unserer Kreativgruppe. Sie engagiert sich auch noch in der Kreuzkirche im Chor und am Kindertisch der Kirche.

Kindergruppe- Rennhörnchen

Auch dieser Name der Gruppe wurde von den Kindern ausgesucht. In diesem Beitrag möchten wir Euch die Ehrenamtlichen dieser Gruppe ein wenig näher vorstellen.

In die Kindergruppe Rennhörnchen kommen 14-tägig 9 Kinder und 8 Familienangehörige.
Drei Ehrenamtliche (Roswitha, Gesche und Horst) stehen für die Angehörigenmoderation und 10 Ehrenamtliche für die Begleitung der Kinder zur Verfügung. Die Leitung der Gruppe hat Martina Wulf.

von links nach rechts: Martina, Simone, Christa, Ursel, Maria, Horst, Ellen, Roswitha, Gesche, Margret, Marion, Karin, Hans
Ehrenamtliche Mitarbeiter

Die Arbeit von TrostReich wird von rund 40 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen unterstützt, die sich vielfältig für unseren Verein TrostReich engagieren. Wer sind die Menschen, die sich mit Herz engagieren und ihre Zeit verschenken? Nehmen Sie sich die Zeit und lernen Sie uns kennen.

  • Horst erzählt zu seiner Person: Ich bin 81 Jahre alt und schon 12  Jahre in der Trauerbegleitung für Kinder ehrenamtlich tätig. In meinem früheren Leben war ich Vorsitzender Richter am Landgericht Oldenburg. Ich habe nach meiner Pensionierung eine sinnvolle Tätigkeit gesucht und diese habe ich im TrostReich gefunden.  „Das Zusammensein mit trauernden Kindern und Jugendlichen und seit einigen Jahren die Moderation mit den Angehörigen hat mein Leben reicher gemacht“, sagt Horst.                                   
  • Simone ( 49 Jahre) :„Ich bin ganz frisch bei Trostreich dabei. Mein erster Einsatz war am 24.04.2019. In einem wichtigen Lebensmoment habe ich die Anzeige von TrostReich in der Zeitung entdeckt und mich sofort entschieden, hier zu unterstützen. Es erfüllt mich sehr, den Kindern meine volle Aufmerksamkeit zu schenken und sie ihren Weg gehen zu lassen.“
    Simone ist noch berufstätig und arbeitet halbtags im Büro und die andere Hälfte des Tages in ihrer kinesiologischen Praxis. Die Arbeit mit Kindern, die unter Konzentrations- oder Lernschwierigkeiten leiden, ist ihr Schwerpunkt.
  • Karin: „Auf Trostreich bin ich gekommen, weil ich etwas mit Kindern – unsere Zukunft – machen wollte! Nach dem TrostReich-Einführungsseminar beeindruckte mich die Haltung der Mitarbeiter und ich entschloss mich, mitzuarbeiten. Ich bin seit 1983 von Beruf Heilpraktikerin mit Ausrichtung als Psychotherapeutin. Ich habe unter anderem als Supervisorin, Mediatorin, Coach und  Meditationslehrerin gearbeitet. Diese Erfahrungen bringe ich gerne ein.“
  • Roswitha hat über 13 Jahre Kinder und Jugendliche in den Gruppen begleitet und unterstützt zusätzlich auch schon viele Jahre als Moderatorin die Angehörigengruppe in ihrem Trauerprozess. Darüberhinaus ist Roswitha im Team der Öffentlichkeitsarbeit für die Pressekontakte und Berichte verantwortlich und schenkt außerdem der Gruppe IdeenReich ihre Zeit. „Die verschiedenen Schicksale der Kinder mit ihren Familien berühren mich immer wieder und es erfüllt mich mit Freude, wenn ich sehen darf, wie die Familien bei ihrem Abschied aus dem TrostReich in ihrem Trauerprozess gefestigt sind.“
  • Ursel (73 Jahre) war Sportlehrerin und unterstützt seit 5 Jahren Kinder und Jugendliche auf ihrem individuellen Trauerweg. Ursel engagiert sich in unserem Verein in der Projektgruppe Ideenreich. Ehrenamtlich ist Ursel auch im Sozialkaufhaus der Caritas und bei dem Senioren- und Pflegestützpunkt der Stadt Oldenburg tätig. Sie spielt gern Klavier, Golf und alle Spiele mit Kindern. „Besonders berührend bei der Arbeit im TrostReich ist für mich, immer wieder erleben zu dürfen, mit welcher Offenheit, Ernsthaftigkeit und Reife die Kinder ihre Gefühle äußern.“
  • Hans (73 Jahre), pensionierter Berufschullehrer: „Ich glaube, das größte Geschenk, das ich von den Kindern empfangen kann, ist gesehen, gehört, verstanden und im Herzen berührt zu werden. Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, die Kinder zu sehen, zu hören, zu verstehen und sie im Herzen zu berühren“ (nach Virginia Satir). Beides erlebe ich in der ehrenamtlichen Arbeit bei TrostReich. Deshalb bin ich so gerne ehrenamtlich bei TrostReich tätig.

  • Marion:  „Das -L- steht für Liebe, die Dich in Deinem Leben begleiten soll.“, sagt ein 8-Jähriger dem anderen… Momente wie diese gehen unter die Haut und berühren die Seele. Deshalb bin ich gerne TrostReichlerin.
  • Christa erzählt mir;
    „Wenn ich mit dem Fahrrad zum Patentbusch fahre, dann denke ich manchmal: ‚Ist das jetzt wirklich wichtig?‘. Auf dem Rückweg bin ich richtig beglückt: ‚Ja, das war ein guter, sinnvoller Nachmittag mit den Kindern!‘. Manchmal ist es wild und bunt, dann auch mal stiller oder sehr kreativ, immer anders, je nachdem, mit welchem Kind ich gerade gespielt habe. Die persönlichen Schicksale klingen manchmal an oder bleiben außen vor.“ Christa (71 Jahre) war von Beruf Lehrerin und malt in ihrer Freizeit mit einer besonderen Begabung.
  • Maria ist 66 Jahre und engagiert sich schon viele Jahre im Bereich der Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche .„Für mich ist diese Arbeit eine Herzensangelegenheit. Berührungsängste mit Tod und Trauer habe ich nicht, dieses Ehrenamt bereichert mein Leben immer wieder aufs Neue!“ Maria arbeitet bei TrostReich auch in der Jugendgruppe und darüber hinaus,  seit mehr als 20 Jahren begleitet Maria junge Mädchen und Frauen, die meistens aus einer muslimischen Kultur kommen . Es geht in diesen Fällen um Fluchthilfe und Aufnahme in einer Familie.
  • Ellen (75 Jahre), pensionierte Lehrerin, 30 Jahre Beratungslehrerin: „So oft erlebte ich Kinder/Jugendliche, die große Probleme hatten, mit dem Tod eines ihnen nahestehenden Menschen fertig zu werden. Gott sei Dank gibt es heute Einrichtungen, wie zum Beispiel TrostReich, die diesen jungen Trauernden (altersgemäße) Hilfe anbieten. Durch meine Arbeit bei TrostReich möchte ich mithelfen, dass das Thema Tod und Sterben nicht tabuisiert wird, Erinnerungen an den geliebten Menschen ihren Raum bekommen und so der Verlust dieses geliebten Menschen verarbeitet werden kann.“

Kindergruppe- Speedys

Der Name ist Programm…
und wurde von den Kindern der Gruppe ausgesucht. In diesem Beitrag möchten wir Euch die Ehrenamtlichen dieser Gruppe ein wenig näher vorstellen.

In die Kindergruppe Speedys kommen 14-tägig 10 Kinder und 6 Familienangehörige.
Zwei Ehrenamtliche (Hille und Andreas) stehen für die Angehörigenmoderation und 8 Ehrenamtliche für die Begleitung der Kinder zur Verfügung. Die Leitung der Gruppe hat Sylvia Hauser.

von links nach rechts: Sina, Hille, Ilse, Winfried, Monika, Sylvia, Fred, Regula, Andreas
Ehrenamtliche Mitarbeiter

Die Arbeit von TrostReich wird von rund 40 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen unterstützt, die sich vielfältig für unseren Verein TrostReich engagieren. Wer sind die Menschen, die sich mit Herz engagieren und ihre Zeit verschenken? Nehmen Sie sich die Zeit und lernen Sie uns kennen.

  • Sina engagiert sich seit acht Jahren im Bereich der Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche. Von Beruf ist sie Palliativfachkrankenschwester. Auf Grund von persönlichem Erleben kam sie zum TrostReich.
    „Im TrostReich fühle ich mich gesehen und wahrgenommen und kann dadurch Erlebtes weitergeben und unterstützen. Es ist eine bereichernde Aufgabe für mich, diese Kinder zu begleiten, sie zu spiegeln und zu sehen, dass sie im Verlauf festen Boden unter den Füßen bekommen. Besonders schön ist es, wenn sie herzlich lachen, einander helfen, an einander wachsen, um gemeinsam diese traurige Lebenssituation zu bewältigen.“
  • Monika ist 66 Jahre und war von Beruf Sparkassenangestellte. Seit 11 Jahren arbeitet Monika im Bereich der Trauerbegleitung von Kindern. Durch einen Aufruf in der Zeitung wurde damals ihr Interesse geweckt.
    „Mir liegen Kinder am Herzen und TrostReich und die Begleitung der Kinder ist für mich eine Herzensangelegenheit“, so das Motto von Monika.
  • „TrostReich ist für mich ein Ort der aufmerksamen Wahrnehmung. Seit mehreren Jahren darf ich mich bei dieser sensiblen Aufgabe einbringen„, so äußert sich Winfried in unserem Gespräch.
  • Regula ist 56 Jahre und von Beruf MTA. Seit nunmehr 2 Jahren engagiert sie sich im TrostReich. Regula beschreibt ihr Engagement so: „Kinder sind das höchste Gut. Das Miteinander im TrostReich strahlt Wärme und Herzlichkeit aus.“
  • Wie kam Fred ins TrostReich? „ Im Freundeskreis wurde über das Angebot für Kinder gesprochen und ihm war gleich klar: Das will ich versuchen. Kinder sind meine Herzensangelegenheit und das Toben weckt das Kind im Manne.“
    Fred ist 69 Jahre und von Beruf Uhrmacher. Seit 10 Jahren engagiert er sich in der Trauerbegleitung von Kindern. Zusätzlich engagiert sich Fred im DRK und betreut mit seiner Frau Jutta (auch EA im TrostReich) eine syrische Familie mit 5 Kindern.
  • Ilse ist 63 Jahre alt und Lehrerin an einer BBS. In ihrer Freizeit spielt sie plattdeutsches Theater und arbeitet als Hilfsschöffin. Seit Oktober 2019 ist sie im TrostReich. Sie wurde über eine Zeitung im Bereich MischMit aufmerksam und fühlte sich gleich angesprochen.„ Ich möchte etwas zurückgeben von dem Glück, das mir zuteilwurde. Die Kraftquelle im persönlichen Erleben stärkt mich für diese anspruchsvolle Aufgabe“, sagt Ilse im Gespräch.
  • „Die Arbeit als Moderatorin in der Erwachsenengruppe ist für mich gleichermaßen Motivation und Bestätigung für die uns selbst gestellte Aufgabe. Für unsere Familien ist es eine besondere Möglichkeit, sich ihrer Trauer zu stellen, sie zuzulassen und den eigenen Weg zu finden. Dies kann ich spüren und es erfüllt mich.“– Hille

  • Andreas ist 69 Jahre alt und von Beruf Mathematiker mit Erfahrungen im Bereich Forschung und Entwicklung. Seit Beginn der Rente vor vier Jahren ist Andreas sehr vielfältig ehrenamtlich unterwegs. Im TrostReich arbeitet Andreas in der Kinderbetreuung, Erwachsenenmoderation, in der Projektgruppe IdeenReich und in der Planungsgruppe Öffentlichkeitsarbeit. Zusätzlich erledigt Andreas alle Heimwerker- und Reparaturdienste auch im TrostReich.
    Andreas arbeitet beim Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg, engagiert sich bei der Jugend- und Familienhilfe Oldenburg und gibt Schachunterricht für Kinder.

Nicht auf dem Foto, aber seit April und Oktober 2019 dabei, sind Manuela und Helga.