Schüler laufen für guten Zweck

NWZ online.de-Region-Cloppenburg-Bildung- Nils Coordes

Die Schüler des sechsten Jahrgangs beim Sternmarsch durch Friesoythe. Bild: Nils Coordes

„Rund 1000 Schüler waren am Freitag in Friesoythe unterwegs. Grund war ein besonderer Anlass für den guten Zweck.

Gespannt warten Felix Nuxoll und weitere Helfer auf ihre Mitschüler. Warmer Kakao und belegte Brötchen stehen bereit, um alle Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums (AMG) in Friesoythe nach rund 90 Minuten Sternmarsch zu versorgen. Auch in diesem Jahr war wieder das gesamte Gymnasium, rund 1000 Jugendliche, am Freitagvormittag auf den Beinen, um so möglichst viele Spenden für den guten Zweck zusammen zu bekommen.
„Jeder Jahrgang ist im Schnitt sechs bis zehn Kilometer gelaufen“, sagt Lehrer Mathias Protschka, der die Veranstaltung mit der Schülervertretung organisiert hat. Wohin die Spenden, die sich nach der gelaufenen Strecke der Schüler richten, in diesem Jahr gehen, konnten die Schüler selbst entscheiden: „Wir spenden an den Verein Trostreich in Oldenburg, der Kinder und Jugendliche in ihrer Trauer begleitet, wenn ein Familienmitglied verstorben ist“, sagt Johanna Lamping aus dem zwölften Jahrgang.

Protschka schätzt, dass die Spendensumme in diesem Jahr zwischen 15 000 und 20 000 Euro liegen wird. Die Spenden kommen von lokalen Unternehmen und richten sich nach der von den Schülern gelaufenen Strecke.

Die erste Gruppe, die auf dem Schulhof ankam, brauchte die Stärkung umso mehr: Rund 30 Schüler der Jahrgänge acht bis zwölf sind 15 Kilometer gejoggt: „Ich hatte keine Lust, spazieren zu gehen und die Möglichkeit genutzt, Sport zu machen. Das Tempo war richtig gut“, sagt Katrin Jellinghaus. „Der Lauf hat Spaß gemacht und ich bin stolz auf meine Leistung“, berichtet Mathias Erke. Auch die Sportlehrer Robert Heidtmann und Günther Grunz waren zufrieden: „Wir haben eine Stunde und 41 Minuten gebraucht, das ist eine gute Zeit“, betont Grunz.

Glück hatten die Organisatoren auch mit dem Wetter. Am Ende waren alle zufrieden, auch die Schüler, die sogar etwas früher nach Hause durften. „Es fühlt sich gut an, für den guten Zweck zu laufen und macht Spaß“, lautete das Fazit von Jana Burrichter aus dem achten Jahrgang.“- NWZ online- Nils Coordes

 

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